Großer Radlader
Enorme Nutzlastkapazität: Ausgestattet mit einer übergroßen, robusten Schaufel (bis zu 5 - 10 m³ je nach Modell), die die Anzahl der zum Befüllen großer Muldenkipper erforderlichen Überfahrten deutlich reduziert.
Smart-Shift-Getriebe: Verfügt über ein intelligentes Automatikgetriebe, das die Übersetzungsverhältnisse für maximale Zugkraft und Kraftstoffeffizienz optimiert und so den Reifenschlupf und den Verschleiß auf felsigem Untergrund reduziert.
Hochleistungs-Planetenachsen: Ausgestattet mit großvolumigen Endantrieben und ölgekühlten Mehrscheibenbremsen, um zuverlässige Bremskraft und lange Lebensdauer auch bei extremen Hitzebedingungen zu gewährleisten.
Fortschrittliche Load-Sensing-Hydraulik: Liefert Hydraulikleistung nach Bedarf, wodurch die Wärmeentwicklung deutlich reduziert und der Kraftstoffverbrauch während der Lade- und Transportzyklen um bis zu 15 % gesenkt wird.
Telematik im Vollspektrum: Unser integriertes Überwachungssystem 2026 erfasst Nutzlastgewicht, Kraftstoffverbrauch und mechanische Belastung in Echtzeit und sendet automatisierte Berichte an Ihr Flottenmanagement-Dashboard.
Die strukturelle Integrität bildet die Grundlage der großen Radlader-Serie. Die hochbelastbare Knickkupplung ist mit überdimensionierten Bolzen und wärmebehandeltem Stahl verstärkt, um den enormen Torsionsbeanspruchungen beim schnellen Be- und Entladen standzuhalten. Wir haben den Hydraulikfluss optimiert, um eine „Parallel-Power“-Leistung zu erzielen – so wird sichergestellt, dass die Hub- und Kippfunktionen auch unter maximaler Nutzlast verzögerungsfrei arbeiten. In der Kabine genießt der Fahrer eine druckbeaufschlagte, vibrationsgedämmte Umgebung mit Panoramablick auf den Arbeitsbereich. Für Einsätze, bei denen jede Sekunde zählt, bietet dieser Lader die hohe Fahrgeschwindigkeit und die schnellen Schaufelkippzyklen, die Ihre tägliche Rentabilität maximieren.
Wichtige technische Spezifikationen
Betriebsgewicht: 20.000 kg 55.000 kg+
Ausbrechkraft des Löffels: 180 kN - 450 kN
Statische Kipplast: Bis zu 35.000 kg (volle Umdrehung)
Motortyp: Industriedieselmotor der Stufe 4 Final/Euro Stufe V
Anwendungsszenarien mit hoher Wirkung
Steinbruch- und Zuschlagstoffgewinnung: Primäres Verladen von gesprengtem Gestein in Brecher oder Hochleistungskipper.
Massengutumschlag im Hafen: Schnelles Umladen von Kohle, Eisenerz oder Getreide von Lagerplätzen auf Transportschiffe.
Infrastrukturbau: Großflächige Vorbereitung des Straßenunterbaus und Massenhinterfüllung für Dämme und Brücken.
Stahl- und Schlackenhandling: Spezielle Hochtemperaturkonfigurationen für den Transport von flüssiger Schlacke und Industrieabfällen verfügbar.
Zuverlässigkeit und Wartungsfreundlichkeit
Ausschwenkbarer Lüfter: Verfügt über ein umkehrbares, ausschwenkbares Kühlpaket, mit dem Staub und Schmutz schnell und einfach vom Kühlerkern entfernt werden können.
Zentrales Schmiersystem: Ein automatisches Schmiersystem gehört zur Standardausstattung und gewährleistet, dass alle kritischen Drehpunkte während des Betriebs der Maschine präzise geschmiert werden.
Flüssigkeitsstandprüfung vom Boden aus: Alle täglichen Prüfpunkte, einschließlich Motoröl, Kühlmittel und Hydraulikflüssigkeit, sind vom Boden aus zugänglich, um die Sicherheit des Bedieners zu maximieren.
FAQ
Frage 1: Ab wann sollte ich von einem „Heavy Duty“-Radlader auf einen „Large“-Radlader umsteigen?
A: Der Übergang erfolgt, wenn sich Ihr Hauptziel von Vielseitigkeit zu Produktionsvolumen verlagert.
„Große“ Lader (typischerweise 50 bis über 250 Tonnen) kommen zum Einsatz, wenn große Muldenkipper (150–400 Tonnen Nutzlast) zentral beladen werden müssen. Wenn Ihr Betrieb regelmäßig mehr als 1.000 Tonnen Material pro Stunde bewegt, ist ein Großlader erforderlich, um die Taktzeit Ihrer Lkw-Flotte aufrechtzuerhalten.
Frage 2: Was ist „Pass-Matching“ und warum ist es für den ROI so wichtig?
A: Pass-Matching ist die Anzahl der Schaufelladungen, die benötigt werden, um einen Muldenkipper zu füllen.
Das Ziel: Ideal 3 bis 4 Pässe.
Die Auswirkungen: Ist Ihr Lader zu klein und benötigt sechs Durchgänge, stehen Ihre teuren Muldenkipper ungenutzt herum. Reichen zwei Durchgänge aus, haben Sie möglicherweise zu viel in eine Maschine investiert, die für Ihre Baustelle zu groß ist. Wir helfen Ihnen, die exakte Schaufelgröße (m³) im Verhältnis zur Zielnutzlast Ihres Lkw zu berechnen, um Zeitverluste zu vermeiden.
Frage 3: Warum werden bei vielen großen Ladern dieselelektrische oder Hybridantriebe eingesetzt?
A: Mit zunehmender Maschinengröße sinkt die Effizienz mechanischer Getriebe. Viele Radlader der „Ultraklasse“ (wie die Komatsu WE-Serie) verwenden dieselelektrische Antriebssysteme:
Sofortiges Drehmoment: Elektromotoren liefern sofort die volle Hebelkraft, ohne dass die Motordrehzahl ansteigen muss.
Regeneratives Bremsen: Wenn der Lader langsamer wird oder die Schaufel absenkt, wird die Energie erfasst und wieder in das System eingespeist, wodurch der Kraftstoffverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen mechanischen Antrieben um bis zu 45 % gesenkt wird.
Frage 4: Wie trägt die „Nutzlastüberwachung“ dazu bei, Schäden an der Ausrüstung zu verhindern?
A: Im großflächigen Bergbau ist Überladung eine Hauptursache für Reifenschäden und strukturelle Risse. Moderne Großlader sind mit integrierten Wiegesystemen ausgestattet.
Die Bediener sehen das genaue Gewicht im Eimer in Echtzeit.
Das System verhindert, dass sich der Hebezeug bewegt, wenn das Gewicht die zulässige statische Kipplast überschreitet.
Diese Daten werden per Telematik hochgeladen, sodass Manager die tägliche Gesamttonnage und die Effizienz der Bediener aus der Ferne verfolgen können.
Frage 5: Welche Herausforderungen ergeben sich bei der Wartung von Maschinen dieser Größenordnung?
A: Der Maßstab verändert alles. Beispielsweise kann ein einzelner Reifen an einem Ultra-Klasse-Lader über 60.000 Dollar kosten.
Um dies zu bewältigen, konzentrieren wir uns auf vorausschauende Wartung:
Modulares Design: Große Komponenten (Motoren, Lüfter) sind so konzipiert, dass sie als Module ausgetauscht werden können, um die mittlere Reparaturzeit zu minimieren.
Automatische Schmiersysteme: Dank hunderter Schmierstellen ist die automatische Schmierung Standard, um die Langlebigkeit der massiven Bolzen und Buchsen unter extremem Druck zu gewährleisten.
Frage 6: Können diese Giganten ferngesteuert oder autonom betrieben werden?
A: Ja. Um die Sicherheit in Gefahrenbereichen des Bergbaus (z. B. in Bereichen mit hohen Wänden) zu erhöhen, sind viele unserer Großlader der Baureihe 2026 „ferngesteuert“. Bediener können die Maschine von einem sicheren Büro aus über latenzarme 5G-/Satellitenverbindungen steuern. Die vollautomatische „Auto-Dig“-Funktion optimiert zudem den Befüllweg der Schaufel, sodass auch weniger erfahrene Bediener maximale Füllgrade erzielen können.





