Das Fassungsvermögen eines Baggerlöffels wird oft gemessen in
Die Kapazität der Baggerschaufel wird hauptsächlich mithilfe zweier standardisierter Methoden gemessen, die von der Society of Automotive Engineers (SAE) und CECE (Committee for European Construction Equipment) definiert wurden.
Die verwendeten Maßeinheiten sind typischerweise Kubikmeter ($m^3$) oder Kubikyards ($yd^3$).
1. Gehäuftes Fassungsvermögen
Dies ist die gebräuchlichste Angabe der Hersteller. Sie misst das Gesamtvolumen der Schaufel zuzüglich des zusätzlich aufgeschütteten Materials bei einem bestimmten Schüttwinkel (üblicherweise 2:1 nach SAE-Norm). Dies entspricht einer „vollen“ Schaufel im praktischen Einsatz.
2. Stoßkapazität
Hierbei wird das Innenvolumen des Löffels so gemessen, als ob er bündig mit den Seitenplatten und der Schneide abgenommen würde. Material, das sich über den Löffelrand hinaus angehäuft hat, wird dabei nicht berücksichtigt.
Faktoren, die die tatsächliche Kapazität beeinflussen
Während die Plattenbelastbarkeit ein theoretisches Volumen angibt, bestimmt der Füllfaktor, wie viel Material tatsächlich bewegt wird:
Materialdichte: Schwerer, nasser Lehm oder Gestein kann im Vergleich zu lockerem Mutterboden eine vollständige "aufgehäufte" Last verhindern.
Form des Schaufelrads: Breite, flache Schaufelradschaufeln (Grabenschaufeln) haben andere Fülleigenschaften als tiefe, schmale Grabenschaufeln.
Füllfaktorbereiche: * Lockerer Boden: 100 % – 110 %
Fels/Gesprengter Schiefer: 60 % – 75 %
Klebriger Ton: 80 % – 90 %
Berechnungsformel
Für technische Abschätzungen wird die Nutzlast oft wie folgt berechnet:

